Trauma: Wie Erfahrungen von Kontrollverlust das Leben verändern können

Die Mitteilung einer Krankheitsdiagnose, der Abschied vom gesunden Leib, der Tod eines nahen Menschen - diese Ereignisse erschüttern uns, fordern uns und überfordern uns manchmal auch. Ob und wie eine Bewältigung gelingen kann wird beeinflusst durch eigene Ressourcen der Betroffenen, sozialer Einbindung und den Umständen, in denen die Erschütterung geschieht. Es sind oft die Umstände in der Akutphase der Krise, die für die Entstehung von Traumatisierung mitverantwortlich sind – oder diese abwenden können. Pflegefachpersonen begleiten Menschen in akuten Krisen und im weiteren Verlauf der Lebensbewältigung. Im Seminar erforschen wir, woran sich die Betroffenen orientieren und wie sie unterstützt werden können

Inhalte

- Physiologischer Krisenverlauf in Verlustsituationen
- Lebensförderliche Bewältigung, Coping, Kompensation
- Entstehung von Trauma, Auswirkung aufs weitere Leben
- Verminderung/Vermeidung von Trauma in Begleitung und Pflege
- Selbstanbindung – die begleitende Fachperson als Anker

Ziele

Es wird an folgenden Kompetenzen gearbeitet:

Die Teilnehmenden
- verstehen den physiologischen Verlauf einer Krise sowie die akuten Auswirkungen einer Verlusterfahrung und wenden sicherheitsspendende Massnahmen in der Begleitung und Pflege an
- reflektieren eigene Methoden der Selbststabilisierung, lerne weitere Methoden kennen und setzen diese um

Die Kompetenzen werden an die verschiedenen Zielgruppen angepasst.

Lehrmethode

Referate, Bearbeitung von Fallbeispielen, Gruppenübungen und Selbsterfahrung

Dozenten

Franziska Maurer

Anmerkungen

Bitte melden Sie sich direkt auf der Website des SBK Bern (Link auf der rechten Seite) an.

Überblick:

Kosten: Mitglied: 230
Nichtmitglied: 340
Ort: SBK Bern, Monbijoustrasse 30, 3011 Bern
Kontakt: SBK Bern
Monbijoustrasse 30
3011 Bern
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